PRESSEMITTEILUNG

 

Wider den Wirtschaftspessimismus

Ein inhabergeführter Mittelständler mit mehr als 20 Prozent Wachstum und zur selben Zeit tägliche Meldungen über geplante Stellenstreichungen in Konzernen. Warum GfG-Geschäftsführer Jörg Hübner dennoch an den Standort Deutschland glaubt, auch wenn es eines Perspektivwechsels bedürfe.

 

Dortmund 24. Februar 2026  – Eigentlich sollte dies, nach einem weiteren hervorragenden Geschäftsjahr für die in Dortmund ansässige GfG - Gesellschaft für Gerätebau mbH, einfach nur eine positive, lokale Pressemitteilung eines Unternehmens sein, das auf Erfolgskurs ist und Arbeitsplätze schafft. Und dann jagt eine Nachricht über Stellenstreichungen in der Wirtschaft die nächste.

Ein Zeichen gegen Fatalismus und Verzagtheit
Welchen Unterschied macht zwischen all den negativen Schlagzeilen da schon die Meldung der GfG? Für Hans-Jörg Hübner, Inhaber und Geschäftsführer des Dortmunder Herstellers für Gaswarngeräte, geht es darum, zu zeigen, dass Wachstum möglich ist und zugleich einen aus seiner Sicht dringend notwendigen wirtschaftlichen Perspektiv­wechsel für Deutschland einzufordern.

„Wenn die GfG zuletzt über ihre gesamte Produktpalette hinweg 20,21 Prozent Wachstum erzielen konnte, dann wird dadurch das Narrativ widerlegt, dass sich erst die Rahmenbedingungen ändern müssen, damit es mit der deutschen Wirtschaft wieder aufwärts gehen kann,“ so Hübner. „Die Konsequenz dieses Erfolgs sind aber 168 sichere Arbeitsplätze in Dortmund und insgesamt 350 weltweit,“ fährt er fort, „sowie zusätzliche 50 Stellen, überwiegend am Hauptsitz in Dortmund, die entweder schon ausgeschrieben sind oder im Laufe des Jahres geschaffen werden.“

Er unterstreicht aber auch, dass seine Aussage kein Freifahrschein für den Stadt­kämmerer wäre. „Dortmund hat zuletzt wachstumsstarke Unternehmen an Stand­orte mit besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder verfügbaren Gewerbe­flächen verloren,“ so das ehemalige Mitglied des Rates. „Da konkurriert Dortmund ja sogar schon mit Holzwickede, wie die Entscheidung unseres Nachbarn belegt.“
„Ein derartiges, stilles Ausbluten kann sich Dortmund nicht leisten,“ fährt Hübner fort. „Allein an den Lokalpatriotismus der Wirtschaft zu appellieren oder gar Dankbarkeit für vergangene Unterstützung zu erwarten, wie zuletzt bei der Bürgermeisterwahl von der CDU gefordert, reicht einfach nicht. “

Die Alternative zum Sparreflex braucht Mut
Was ihn aber an den Wirtschaftsmeldungen am meisten ärgert, ist der Sparreflex, den aus seiner Sicht zu viele Unternehmensführer zeigen. „Kostensenkungen und Stellenabbau sind manchmal notwendig, aber per se keine Strategie, um wieder zu wachsen,“ so der Unternehmer. „Das ist der schleichende Tod. Wo bleibt seitens der Konzerne der Mut, in neue Produkte zu investieren und auf die Findigkeit der eigene Mitarbeiter zu setzen, wie viele Familienunternehmen des Mittelstands es vormachen?“

Auch Hübner hat für die GfG schon vor Langem diesen Ansatz gewählt. „Wir hören auf die Märkte und unsere Kunden und setzen diese Erkenntnisse auch um,“ beschreibt er seine Philosophie. „Seit Jahren investiert die GfG jährlich mehr als 14 Prozent ihres Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung technisch innovativer Gaswarngeräte für den Arbeits- und Umweltschutz.“
„Nur so können wir unsere Position halten und zugleich in Zukunftsmärkten wie der Halbleiterindustrie (Fabs) erfolgreich sein,“ beschreibt er die Herausforderung. „Es ist natürlich die risikoreichere Entscheidung, aber zu sparen ist nicht der Weg, um Kunden immer wieder attraktive Geräte anbieten zu können.“

Hübner ergänzt: „Das was Deutschland groß gemacht hat und was letztendlich im weltbekannten Label „Made in Germany“ mündete, waren Qualität, Innovation und ein Blick, der auf die Zukunft und die Bedürfnisse der Kunden gerichtet war.“ In diesem Sinne sei das Geheimnis des Erfolgs der GfG also eigentlich gar keines, so Hübner. „Es ist das Besinnen auf unsere ureigensten Tugenden und die Entscheidung, sich den Herausforderungen durch die internationale Konkurrenz mit Innovationen und einzigartigen Angeboten zu stellen.“
 

 

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Pressekontakt:

Thomas Mironiuk

Unternehmenskommunikation

GfG – Gesellschaft für Gerätebau mbH

Klönnestr. 99

44143 Dortmund

E-Mail: press@gfg-safety.de

Tel.: +49 231 56400-27

 

Über GfG

GfG – Gesellschaft für Gerätebau mbH 
Die GfG - Gesellschaft für Gerätebau mbH mit Sitz in Dortmund zählt zu den weltweit führenden Herstellern mobiler Gaswarngeräte und stationärer Gaswarnsysteme. Inzwischen blickt das Unternehmen auf mehr als 65 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Geräten zur Detektion toxischer oder entzündlicher Gase sowie der Überwachung von Sauerstoff zurück. Nach wie vor werden alle GfG-Produkte am Hauptsitz in Dortmund entwickelt – Hightech Made in Germany. Weltweit ist die GfG inzwischen mit elf Niederlassungen und über lokale Vertriebspartner weltweit am Markt aktiv.